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Bald ist es soweit.

Die Koffer sind gepackt.

29.10.15 23:27


Abreisetag 6.11.2015

wie vor 40 Jahren reisen wir zunächst jeder für sich an, wobei das Treffen am Frankfurter Flughafen diesmal bereits von vorneherein feststeht.

Abreise 19:15 mit Air France zunächst nach Paris und von dort um 23.20 nach laue Luft (Buenos Aires) 

Flugdauer ab Paris: Stolze 13 1/2 Stunden non-stop, Luftlinie 11.049,510km.


 

 

6.11.15 10:11


Tag 2 - Ankunft Buenos Aires

Ankunft  in Buenos Aires am Morgen nach einem Flug mit erstaunlich viel Beinfreiheit. Nachdem alle eingetroffen sind (Peter konkurrenziert um den Platz des Kükens der Gruppe) gehts zum Hotel. Die Siesta nutzen wir zu einem ersten Erkundungsspaziergang und entdecken das französische Flair dieser Stadt. Wir sehen die Prachtstraße 9 de Julio. Sie gilt als die breiteste Straße der Welt. Hier befindet sich das Wahrzeichen der Stadt, der Obelisk. Die Strassen sind gesäumt von prachtvollen Bäumen, die gerade zu blühen beginnen. Am Abend gibts beim Willkommensabendessen die erste Begegnung mit der argentinischen Vorstellung eines Steaks.

Eindruck von der Stimmung beim Abendspaziergang am alten Hafen mit der Calatrava-Brücke

9.11.15 15:38


Tag 3 - Buenos Aires - Tigre Delta - Buenos Aires

Der zweite Teil Ihrer Stadtbesichtigung widmet sich am Vormittag dem südlichen Teil der Stadt. Die Metropole gilt als das Paris Südamerikas. Vor allem im Zentrum und rund um die Prachtstraße Avenida de Mayo deuten die historischen Gebäude auf eine glorreiche Vergangenheit hin. Mit der ältesten Metro Südamerikas fahren Sie dann zur Plaza de Mayo, wo die Stadt 1580 gegründet wurde. Hier befinden sich der Präsidentenpalast Casa Rosada, die Kathedrale sowie das Cabildo (historisches Rathaus). Im Anschluss gab es einen Spaziergang durch das pittoreske Hafenviertel La Boca, das für seine bunt gestrichenen Häuser berühmt ist. Hier ist auch der Tango an jeder Strassenecke und sogar zwischen den Tischen im Restaurant lebendig (Fotos 2 und 3). Mit dem Zug "Tren de la Costa" fuhren wir entlang des Rio de la Plata zur Mündung des Paraná. Anschließend fuhren wir mit einem Boot (Foto 1) durch das Tigre-Delta des Paraná-Flusses, ein Labyrinth aus Inseln mit Weekendhäuschen und Flüssen. Am Abend gab es - schon wieder - das typisch argentinische Essen in einem traditionellen Steakhaus. On Top ging es dann noch zu einem Tango Argentino Abend, Oberklasse Tanz und Gesang

9.11.15 04:20


Tag 4 - Buenos Aires – San Miguel de Tucumán

Am Vormittag haben wir eine Führung im Teatro Colon, leider trotz anderslautender Ankündigung auf Spanisch und nicht auf Englisch. Es handelt sich hier um einen frisch renovierten Prachtsbau, eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt mit 3600 Plätzen (Bilder 1+2).
Ferner sehen wir die Synagoge (Buenos Aires hat die grösste jüdische Gemeinde in SA) und den Lavalle Platz mit dem mächtigen Gebäude des Palacio de Tribunales, berühmt durch die Verurteilung der letzten Militärdiktaturen Ende der 80er Jahre.

Nach dem Transfer zum Flughafen erfahren wir, dass unser Flug nach Tucuman gecancelled wurde. Aber für so Fälle hat man schliesslich den Reiseleiter und so kann unsere Truppe schliesslich, aufgeteilt auf 2 verschiedene Fluggesellschaften den Weg doch noch unter die Flügel nehmen. Der Inlandsflughafen liegt schon fast im Rio de la Plata, der an dieser Stelle nur 40 km breit ist (Bild 3)

Der Nordwesten Argentiniens ist ein Landstrich der Gegensätze: kahle Hochebenen, üppige Regenwälder, schneebedeckte Sechstausender und Salzseen, staubige Dörfer und daneben die schönsten und ältesten Kolonialbauten und präkolumbischen Bauwerke des Landes.

9.11.15 23:06


Tag 5 - San Miguel de Tucumán – Tafí del Valle - Cafayate

Von Tucuman auf 420 m Fahrt mit dem Bus im Nieselregen durch das enge Tal des Río los Sosa mit seiner subtropischen Vegetation. Nach etwa 100 km und der Passage eines Passes auf 3042 m mit dem hübschen Namen "infiernillo" (kleine Hölle) öffnet sich die Schlucht auf 2.000 m Höhe zur Hochebene Tafí del Valle, umringt von majestätischen Fünftausendern, wo uns die Sonne erwartetet und jede Menge blühende Kakteen (Bilder 3+4)

Unterwegs bringt uns Christina das echte Matetee-Trinken bei. (Bilder6+7)Aus einem durch kochendes Wasser entkeimten Kürbis mit Metallstrohhalm. Der Tee verbleibt im Gefäß, das geht reihum und jeder schlürft vom Gebräu und füllt jeweils etwas heißes Wasser auf (schmeckt sehr bitter).
Entlang der Landstraße bevölkern (oder wuchern) Luftnelken (Bild8) die Überlandleitungen, soll Strom und Kommunikation nicht behindern.
Im Museum Pacha Mama (Mutter Erde) hat sich ein Künstler, Hector Cruz, landestypisch verewigt (Bilder 1+2)
In Quilmes besichtigen wir eindrucksvolle Ruinen, die von der Baukunst der früheren Bewohner zeugen. Vermutlich seit Beginn des 11. Jahrhunderts setzen die Quilmes-Indianer wie die Inka gewaltige Steine mörtellos aufeinander. Abends Kommen wir in den Weinort Cafayate auf 1.683 m Höhe, wo wir mal für 2 Nächte im gleichen Domizil, den Patios de Cafayate bleiben. Vor unserem Fenster grasen Lamas und der Schlafraum ist Haziendastyle. Es gibt ein super Nachtessen - nein, nicht mit Steaks, sondern mit schwarzen Ravioli!(Bild5)
10.11.15 08:00


Tag 6 - Cafayate

Alaaf!

Zum Frühstück gab es keine Konfetti, aber Lamas vor dem Fenster. (Bild 1)Danach besuchen wir ganz in der Nähe von Cafayate ein malerisches Tal. Die bunt schillernden Felsformationen und Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel sind überwältigend. (Bild 2-4) Das Mittagessen mit regionalen Köstlichkeiten genießen wir auf der Finca Las Nubes. (Bild 5). Die Finca beheimatet auch das Premium-Weingut von José Luis Munier. Natürlich darf hier eine Verkostung des Rebensafts nicht fehlen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, also laufen wir die 6-7 km zum Hotel zu Fuss (Bild 6-7) Idealerweise liegt der Dorfplatz auf halber Strecke und das Saltabier schmeckt.

11.11.15 11:11


Tag 7 - Cafayate – Cachi - Salta

Heute brechen wir früh bereits um 0700 auf! Die Reise führt durch diverse Schluchten mit wilden Gesteinsformationen und ebensolchen Namen ( z.B. Schlucht der Pfeile) zuerst nach Molinos mit einer für die Region charakteristischen Kirche aus dem Jahr 1659. Über Cachi, den regionalen Knotenpunkt am Fuss des gleichnamigen 6380m hohen Berges geht es via den Piedra del Molino Pass (3457 m = exakt die Höhe des Jungfraujochs) bis nach Salta. Nach dem Pass fahren wir durch einen 11000 ha großen Kaktuswald, der zum Nationalpark deklariert wurde.
Die ganze Fahrt dauert 11 Stunden und ist zwar ermüdend, aber landschaftlich sehr reizvoll und abwechslungsreich. Meist sind wir auf der RN40 unterwegs, die von Feuerland bis zur Grenze Boliviens knapp 5200 km lang ist. Auch wenn sie sich Ruta national schimpft, hindert es nicht, dass gut die Hälfte der heutigen Strecke auf Schotter zurückgelegt wird. Da laufen einem dann auch hin und wieder berittene Gauchos über den Weg.
12.11.15 08:00


Tag 8 - Salta

Am Vormittag machen wir eine Stadtbesichtigung durch Salta -la Linda (die Schöne). Das charmante Städtchen Salta verzaubert den Besucher mit seinem mediterranen, lieblichen Ambiente. Luxuriöse Herrschaftshäuser und eine kolossale Kathedrale sowie zahlreiche Brunnen und Monumente zeugen vom einstigen Reichtum der Stadt. Ein unbedingtes Muss ist hier der Besuch des archäologischen Museums, wo 3 Mumien von Kindern wechselweise ausgestellt werden, die von den Inka auf einem Berggipfel den Göttern geopfert wurden. Die Ausstellung ist ein faszinierender Einblick in die Kultur und Religion der Inkas und stellt eine gute Vorbereitung auf den weiteren Reiseverlauf in Bolivien und Peru dar.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, um die Schönheiten Saltas auf eigene Faust zu entdecken. Vom Hausberg San Bernando, auf den eine Gondel hinauffährt (Schweizer Produkt, aber offenbar aus Bern), lässt sich der Ausblick über die Stadt und die angrenzenden subtropischen Wälder genießen.

Mit knapp 600.000 Einwohner gibt die Stadt auch abends noch viel Betätigungsmöglichkeit. Wir sind mitten in einer Bar, als Argentinien gegen Brasilien in Führung geht........
13.11.15 08:08


Tag 9 - Salta – Purmamarca

Heute geht's früh los (6.30). Es erwartet uns mit dem Tren a las Nubes eine der berühmtesten Zugstrecken der Welt. Durch Traumlandschaften und steile Schluchten führt die Strecke über zahllose Brücken und Tunnel (inkl. 2 Kehrtunnel), über 2 Spitzkehren (wo der Zug sich etwa 55 Höhenmeter hochschaukelt) und vorbei an erloschenen Vulkanen bis zum höchsten Punkt La Polvorilla auf 4.220 m Höhe. Hier befindet sich der berühmte Viadukt, der auf allen Werbeprospekten zu sehen ist. Die Strecke führt heutzutage nicht mehr weiter und der Zug ist eine reine Touristenbahn.
Von San Antonio de los Cobres fahren wir anschließend mit dem Bus nach Purmamarca. Der Weg führt an einem Salzsee vorbei, wo in harter Arbeit das Salz gewonnen wird und Touristen schöne Fotos schiessen können, und über einen Pass von 4170m Höhe. Nachtruhe ist erst kurz vor Mitternacht.
14.11.15 08:00


Tag 10 - Purmamarca – Tilcará - Purmamarca

Am Vormittag besichtigen wir die Ruinen der rekonstruierten Festungsanlage der Omaguaca-Indianer, die auf einem Hügel unweit der Ortschaft Tilcará liegen, von dem aus die drei hier zusammenkommenden Täler gut überwacht und verteidigt werden konnten. Zu sehen sind Originalfundamente und rekonstruierte Wohnanlagen, sowie einige Gräber. Im Ort Tilcara dann auch erste indigenen Eindrücke (Bilder 1+2).

Auf dem Rückweg gibt es Fotostop vor einem Friedhof, sehr bunt und z.Teil arg karg, und der Bergformation "Maler Palette" (Bilder 3+4). Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Die nutzen wir zu Ortsbesichtigung, Stippvisite beim lokalen Fußballverein, Umrundung des nächsten Bergmassivs (Bilder 5+6), Pool mit und ohne Whirl und abschließender Massage. Da reicht die Zeit nur knapp bis zum Abendessen. Wir stillen noch unseren Durst an der Bar - morgen geht es in die Salzwüste, da soll es sehr trocken sein!,
18.11.15 03:30


Tag 11- Purmamarca – Quebrada de Humahuaca - Uyuni

Nach dem Frühstück machen wir uns entlang des Rio Grande, den Karl May wohl nie gesehen hat ( Foto1) zur bolivianischen Grenze auf. Unterwegs gibt es noch einen Abstecher in die Quebrada de Humahuaca, eine 130 km lange Schlucht, durch deren spektakuläre Felswände (Bild2) einst eine alte Straße der Inka führte. Ihr folgten auch die Spanier und später die Missionare. In Humahuaca machen wir kleine Ortsbesichtigung und viele Fotos(3-5).
Weiterfahrt nach Villazón in Bolivien. Die Fahrt geht exakt bis zur Grenze und dort heißt es zweimal Schlange stehen und vordrängende Bolivianer zusammenscheißen. Dafür bietet die Wartezeit Gelegenheit, den sich drastisch verändernden Menschentyp abzulichten(Bilder 6-9).
Von Villazón aus fahren Wir mit dem Zug “Wara Wara del Sur” durch die Anden nach Uyuni, der wohl schon Bruder Ché begeistern konnte ( Bilder10+11). Der Staub zieht durch alle Ritzen und auch wenn Express auf dem Zug draufsteht, erfüllt er diesen Amspruch nicht. Je nach Geschwindigkeit schaukelt die Bahn als ob sie gleich von den Gleisen kippt. Ankunft in Uyuni ist gegen 2 Uhr am Folgetag. Von dieser kleinen Stadt, die ehemals ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt gewesen sein soll, sehen wir folglich erstmal nichts.
16.11.15 08:00


Tag 12 - Salzsee Uyuni und Eisenbahnfriedhof

Der Salar de Uyuni auf 3.660 m Höhe ist mit 11.000 km^2 die größte Salzfläche der Erde. Das Weiß des Salzsees kontrastvor sich hin.iert mit dem tiefen Blau des Himmels und ist so intensiv, dass es ohne Sonnenbrille unmöglich auszuhalten ist. Die Salzkruste ist so dick, dass man mit Auto und sogar LKW darüber fahren kann.
In Colchani lernen wir zuerst etwas über die Salzverarbeitung in dieser Region. Danach besuchen wir den Eisenbahnfriedhof in Uyuni, wo unzählige Dampfloks und Waggons, teilweise vorüber 100 Jahre alt, auf dem Salzsee vor sich hin rosten (Bild 1)

Das Mittagessen wird als Picknick vor der Isla Incahuasi inmitten der Salzwüste gestaltet (Bild 2). Beim Besuch der Insel sehen wir bis zu 15 m hohe Säulenkakteen, die teilweise mehr als 1.000 Jahre alt sind. Die grandiose Aussicht erinnert an den Anblick eines Nebelmeers von einem Alpengipfel (Bild 3). Die Strecke zurück ins Salzhotel führt über 70 topfebene Kilometer.
17.11.15 08:00


Tag 13 - Vulkane, Mumien und Salz

Heute führt uns unser Ausflug zum 5.432 m hohen Vulkan Tunupa. Der Berg erscheint nicht mehr als 30-40 Kilometer entfernt, in Wirklichkeit sind es aber 90 km Fahrt über die gleissende Salzwüste (Bild 1). Auf 4000m Höhe geniessen wir die wundervolle Aussicht über den Salzsee und die majestätischen Anden. In der Nähe befindet sich eine kleine Höhle mit jahrhundertealten Mumien der Urbevölkerung. Runter vom Berg erwarten uns Flamingos im Wasser am Rand der Salzwüste (Bilder 2-4) und erneut ein Picknick zwischen 4WDs. Viel Spaß bereitet dann das Schiessen der perspektivisch verzerrten Fotos (Bilder 5 & 6). Anschließend sehen wir uns die Salzziegelproduktion an, aus denen auch unser Hotel gebaut ist (Bilder 7 &8)
18.11.15 08:00


Tag 14 - Uyuni – La Paz

Der Tag beginnt heute ausgesprochen früh (5 Uhr) für den Flug von Uyuni nach La Paz. Nach letzten Blicken auf das Salzmeer folgen schon schneebedeckte Gipfel der Anden und im Ausrollen auf den Hausbeg von La Paz, den Illimani (Bild1). Der Flughafen Alto (Bild 2) heißt nicht nur so, sondern gilt als der welthöchste Airport (4100 m) mit einer Start- und Landebahn von über 7000 m, was der dünnen Luft geschuldet ist.
Unseren Reiseführer beknien wir dann mit einer der in La Paz schnellsten Fortbewegungsmittel ins Zentrum abzusteigen, einer von aktuell 3 Gondelstrecken, die quer durch die Häuserschluchten verlaufen.
Anschließend besuchen wir das Mondtal, so genannt wegen seiner bizarren Erosionsformen (Bild3).
Während der Stadtbesichtigung in La Paz erleben wir dann eine quirlige Atmosphäre wie auf dem Ameisenhügel (Bild4) und eine Uhr die rückwärts läuft, weil Präsident Evo Morales meinte, dass das zu einer Stadt der südlichen Hemisphäre passt (Bild5). Skulpturen und Denkmäler gibt es zuhauf, aber nicht nur für Generäle, wie die Statue vor dem Theater beweist (Bild6).
In den steilen Gassen der Altstadt findet noch heute der Indianer-Markt statt, auf dem man neben vielen schönen Erzeugnissen aus Lama- und Alpakawolle auf dem sogenannten „Hexenmarkt“ auch Zutaten für magische Zeremonien erwerben kann (Bilder 7-10).
.
19.11.15 08:00


Tag 15 - La Paz – Tiwanaku - Puno

Am frühen Morgen verlassen wir La Paz. Majestätische Berge, viele davon über 6000m hoch (Bild 1), und spektakuläre Ausblicke umrahmen die etwa 2-stündige Fahrt zum sagenumwobenen Titicacasee auf einer Höhe von 3.850 m. Unterwegs machen wir einen Stopp in Tiwanaku (Bild3), einer der sehenswertesten präkolumbischen Kulturstätten Boliviens und Weltkulturerbe der UNESCO. Beim anschliessenden traditionellen Mittagessen konnten wir eine Auswahl der zahlreichen einheimischen Kartoffelarten kosten (Bild2), die zum Teil mit den Füßen zubereitet werden.
An der Grenze geht's ca. 2km zu Fuß über den quirligen Markt nach Peru (Strassenreparaturen). Das Gepäck reist in Dreirädern ähnlich Rikschahs. Als weiteres Fortbewegungsmittel stünden Moto-Taxis (Tuktuks) bereit, aber bei zwei Personen Fassungsvermögen müssten wir eine ganze Armada mieten. Da sie keine nennenswerte Bremse haben, springt man tunlichst an Seite, wenn der Fahrer hupt, klingelt oder pfeift (Bilder 4-6).
Nachdem wir unseren peruanischen Bus erreicht haben, bringt uns dieser entlang des riesigen Titicacasees nach Puno, wo wir einen wundervollen Ausblick vom Hotelzimmer geniessen.
20.11.15 08:00


Tag 16 - Titicaca-See

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Titicaca-Sees. Wir unternehmen eine Bootsfahrt zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros-Indianer und zur Insel Taquile. Der Ausflug vermittelt einen Einblick in die Lebensweise der Einheimischen, auch wenn die Schilfinseln heute meist nur belebt sind, wenn wir Touristen erscheinen (Bild1)
Im Dorf Alsuno auf der Insel Taquile haben die Quechua-Indianer ihre Traditionen weitgehend erhalten und leben nach dem alten System der Inka. Die Männer stricken. Der bzw. die Capos tragen einen Hut, im Winter eine Mütze drunter. Die einfachen Herren zeigen ihren Status durch Positionierung des Bommels an ihrer Mütze. Das Spektrum reicht von verheiratet über auf der Suche bis nicht interessiert. Zum Abschluss unseres Besuchs gibt's ein Tänzchen (Bilder 2)
Anschließende Fahrt zur Insel Suasi, auf der wir unsere nachmittägliche Freizeit zu einem Bad im See nutzen. Die Verweildauer wird dabei durch die vorgebliche Temperatur (12-15 Grad) bestimmt. Anschließend besteigen wir noch schnell einen 4000er (bei Ausgangslage 3850 m über NN nicht so zeitaufwändig). Und treffen auf eine Herde Vikunjas (Bild3). Es bleibt noch Zeit für Siesta vor den abendlichen Pflichtveranstaltungen (Essen und Poolbilliard).
24.11.15 03:44


Tag 17 - Insel Suasi

Der Vormittag steht ausnahmesweise auf der Isla Suasi zur freien Verfügung, da das Boot uns erst um Mittag abholt. Wir nutzen die Zeit zur Entspannung und Erkundigungen der Vogelwelt entlang des Strandes. Auch ein Chinchilla wird dabei gesichtet! Außerdem bleibt Zeit die vorhandenen Solarkocher und die nur in dieser Höhe wachsenden "Papierbäume" zu betrachten (Fotos 1+2).
Die Rückkehr nach Puno dauert fast 3 Stunden. Am Abend erkunden wir die (nicht sehr hübsche) Stadt. Für die Rückkehr zum Hotel nutzen wir ein steinaltes Tuktuk.
22.11.15 08:00


Tag 18 - Puno - Cuzco

Um 0700 werden wir zum Bahnhof gebracht für die 10-stündige Zugfahrt von Puno nach Cuzco (Bilder 1&2). Wir fahren dabei auch mitten durch den Markt von Juliaca, wo dir Auslage für die Durchfahrt kurz aus dem Weg geräumt und nachher gleich wieder auf die Geleise hingestellt wird. Dann verändert sich die Landschaft zügig. Der Altiplano weicht zusehends Gebirgsketten, die uns begleiten, allemal gut 5000 m hoch (Bild 3). Der Pass La Raya ist mit 4312 m der höchste Punkt unserer Reise (Bilder 4&5). Nach dem peruanischen Mittagessen gibts Livemusik und Tanz von einer peruanischen Gruppe, sowie Pisco Sour auf der Aussichtsplatform im Panoramawagen (Bild 6).
Die Ankunft in Cuzco am frühen Abend lässt noch Zeit für einen ersten Besuch der historischen Altstadt, eines Weltkulturerbes (Bild 8) />
23.11.15 08:00


Tag 19 - Cuzco

Heute besuchen wir den farbenprächtigen indianischen Hochlandmarkt von Pisac im Urubamba-Tal. Der Ort Pisac erwacht jeden Tag zum Leben, wenn die Bewohner aus den umliegenden Dörfern zum Markt strömen (Bild2). Viel für Touris aber auch für Einheimische. Auf dem Weg von Cuzco nach Pisac besuchen wir noch die Ruinen (Bild1) von Sacsayhuaman, Qenko, Puca Pucara und Tambo Machay, die alle als architektonische Meisterleistung gelten. Von Sacsayhuaman Lässt sich ein herrlicher Blick auf Cusco genießen. Zum Abschluss des Tages besuchen wir die historische Altstadt Cuzcos, in der sich indianischer und kolonialer Baustil auf eindrucksvolle Weise vermischen. Riesige behauene Steine halten ohne Mörtel zusammen und zeugen von der beeindruckenden Baukunst der Inka. Die Stadt - mit immerhin 560.000 Einwohnern "lebt". Traditionelle und aktuelle Kleidung laufen nebeneinander auf der Straße. Unser offizielles Programm endet mit einem Buffet mit local food und traditional dancing.( Bilder 3...)
24.11.15 08:00


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